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Welt am Sonntag, Ausgabe vom Sonntag, 15. Juni 2003, Restaurant-Tipp, von Nikolas Rechenberg
Speisen mit Blick auf die Baustelle Leipziger Platz
Restaurant-Tipp

von Nikolas Rechenberg

Was für ein Platz. Seit Jahren ist er im Entstehen und wird einfach nicht fertig: das Achteck des Leipziger Platzes, nach 1734 Oktogon genannt. Da ist es nur folgerichtig, das erste nennenswerte Restaurant am heutigen Platz ebenfalls "Oktogon" zu nennen. Diese Wortspielereien scheinen im Trend zu liegen: Gerade erst hat das "Adlon" sein Restaurant in "Quarré" umbenannt - so hieß der Pariser Platz früher.

Aber zurück zum Leipziger Platz. Heute noch Brache, hat er durchaus das Zeug, einer der vitalsten Orte Berlins zu werden. Und jetzt bringen ...more information
Tagesspiegel 01.06.2003 Rubrik: Von Tisch zu Tisch von Dr. Elisabeth Binder
Oktogon
Vanille-Nudeln

VON TISCH ZU TISCH

Wohin nach der Philharmonie? Das ist eine Frage, die Restaurantkritikern gern gestellt wird. Eine relativ neue Möglichkeit ist das Oktogon am Leipziger Platz, ein Besuch dort verlangt nur abenteuerlustig aufgelegte Geschmacksnerven. Die Küchenrichtung nennt sich „Fusion“, was man wahrscheinlich englisch aussprechen sollte, um die Assoziation von den zusammengelegten Großunternehmen wegzuleiten. Verschmelzung verschiedener Einflüsse also, vorzugsweise sind damit asiatische und italienische Elemente gemeint, außerdem neu entwickelte Aroma-Kombinationen ...more information
Berliner Zeitung 31.05.2003 Das Magazin: von Ralph Kotsch
Im Oktogon am Leipziger Platz
Wir gehen heute zum Leipziger Platz essen. Gern, sagt die Begleiterin, nur wo liegt der Leipziger Platz? Das ist das Problem. Das Restaurant Oktogon befindet sich an einem Ort, den die wenigsten kennen, weil es ihn seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. 1732 entstand in Berlins Mitte ein Gebäudeensemble in Form eines Achtecks (Oktogon). Das Areal, das an der Ostseite des Potsdamer Platzes liegt, wurde später Leipziger Platz genannt. Im Krieg wurden die Häuser zerstört, danach stand 28 Jahre lang eine hohe Mauer dem Wiederaufbau im Wege. Erst jetzt entsteht das Oktogon neu. So viel zur Stadtgesc ...more information
Prinz Berlin, Ausgabe März 28.02-31.03.03, Gastrotest von Corinna Weidner
Leipziger Platz 10, Mitte, Tel. 20 64 28 20, tgl. 9-24, Sa/So ab 18 Uhr, HG 14-17 Euro
Viele schwimmen heute auf der "Fusion"-Welle mit und verbraten dabei nur Mist. Die Karte des Oktogon klingt nach beängstigendem Geschmacks-Overload, wird von der Küche aber sensationell umgesetzt. Die kreolische Kokossuppe (5 Euro) wird mit püriertem Pak-Choi-Gemüse geerdet, dem süßen Kokos arbeiten scharfe Gewürze entgegen, und sogar die gebratene Garnele kann darin ihr volles Aroma entwickeln. Gratinierte Jakobsmuscheln auf schwarzen Nudeln in Currysoße mit Limonenflavour (Vorspeise, 7,50 Euro) oder zart-saftiges Lammfilet im knusprigen Springroll-Mantel (16,50 Euro): Kompliment für alle ...more information
Gaultmillau 2003
Artikel online unter www.gaultmillau.de
Fusion -- das war ein heftiger Sturmwind, der aus Richtung Amerika in den späten 90ern durch die deutschen Küchen gerauscht ist und dort einen Haufen Zitronengras und Currys in allen Farben hinterlassen hat, außerdem die Erkenntnis, dass Bananenblätter als Dekoration auf sämtlichen Tellern noch keine kulinarische Leistung an sich sind. Wer also heute noch auf diesen Mix setzt, ist entweder naiv -- oder ein ungewöhnlich guter Koch.
Helge Sanct-Johannis, ein ehemaliger Adlon-Koch, ist nicht naiv, sondern brilliert im neuen Oktogon am achteckigen Leipziger Platz mit Rezepturen, die nur so la ...more information
Berliner Morgenpost Lokaltermin Samstag, 05.11.2005,Silke Böttcher
Appetitliche Aroma-Fusion im Achteck
Appetitliche Aroma-Fusion im Achteck
Lokaltermin
Eine Liaison zwischen fernem Osten und Abendland - das macht neugierig. Besonders wenn es um eine kulinarische Verbindung geht. Da verschmelzen asiatische und mediterrane Einflüsse zum ganz neuen Geschmackserlebnis. "Fusion Food" nennt sich das appetitliche Ergebnis, das man im Restaurant Oktogon genießen kann.

Seinen Namen hat das ellipsenförmige Lokal, in dem rot und schwarz dominieren, vom Platz vor der Tür. Denn der achteckige Leipziger Platz, der 1734 unter Friedrich Wilhelm I. entstand, hieß einst Oktogon am Potsdamer Platz. Ein g ...more information
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